Petra Mayer schreibt am 5.01.2011 im FRÄNKISCHEN TAG Bamberg:

FT 05.01.2011


Petra Mayer schreibt am 06.01.2010 im FRÄNKISCHEN TAG Bamberg:
 




 
Carsten Eberts schreibt am 05.06.2007 im FRÄNKISCHEN TAG Bamberg:
 

 
"Wahnsinnsaktion" zum 20sten
Geburtstagsfeier Die Bamberger "Second Try"-Bluesband und ihre Namensvettern aus Norwegen feierten in Schloss Geyerswörth ein rundum gelungenes Festival.

 
Bamberg - Ein äußerst gelungener Doppelpack: Rund 200 Bluesfreunde feierten am Samstag den 20. Geburtstag der Bamberger "Second Try"-Bluesband. Stargäste waren die Musiker einer namensgleichen Band aus Norwegen, die zum Jubiläum ihrer Bamberger Namensvetter extra aus dem hohen Norden an die Regnitz gereist waren.
Für Thomas Wenzel, Gitarrist der Bamberger Jubilar, war es einfach nur eine "Wahnsinnsaktion! Die fliegen für unser Jubiläum freitags nach Deutschland und müssen sonntags zurück in Norwegen sein. Das ist unglaublich!". Überhaupt stimmte die Chemie zwischen den Mitgliedern beider Gruppen: "Das sind alles sehr nette und lockere Typen", sagte Wenzel.
 
Wer wollte, konnte den 20. Geburtstag des Bamberger Blues-Urgesteins schon am Nachmittag einläuten. Ab 16 Uhr spielte der Bamberger Fingerpicking-Spezialist Eddy Deckert im Innenhof von Schloss Geyerswörth, gefolgt von der gut geölten Coverrock-Maschine "Full House".
Pünktlich zum Auftritt der Norweger legte dann auch das Publikum seine Zurückhaltung ab. Als gegen 20 Uhr der weiße Dunst aus der Nebelmaschine quoll, zuckten bei den ersten Zuhörern die Tanzbeine.
 
Dicht am echten Blues
 
Die Skandinavier zeigten sich musikalisch dicht am echten Blues, spielten Songs von Altmeistern wie Eric Clapton oder Willie Dixon. Nach reichlich Applaus sagte Sänger Tom Eriksen dann, was alle hören wollten: "You´re the nicest audience ever!" (übersetzt etwa: Ihr seid das beste Publikum aller Zeiten.)
Für die Bamberger "Second Try"-Band, die sich dem Bluesgenre wie gewohnt etwas rockiger näherte, war es ein Leichtes, die Steilvorlage ihrer Kollegen aus Norwegen anzunehmen. Mit Songs wie "Boys are back in town" enterten die Mannen um Sänger Elmar Pfister die Bühne und feierten das Publikum, sich selbst sowie ihre CD "Good Vibrations", die pünktlich zum Jubiläum in den Regalen steht.
Tom Eriksen, Sänger der norwegischen, zeigte sich im Gespräch mit unserer Zeitung ganz begeistert von der Domstadt. "Die Bamberger waren so nett zu uns!", schwärmte der Frontman. Für seine Band waren die Auftritte in der "Bluesbar" und im Hof von Schloss Geyerswörth die ersten Konzerte außerhalb Norwegens überhaupt.
 
Tom Erikson, SängerDie Pläne für einen gemeinsamen Auftritt in Skandinavien hat Eriksen indes längst in der Tasche: Im kommenden Herbst oder Frühjahr soll es soweit sein.
 
Bildunterschrift: "Second Try" mal zwei feierten Geburtstag und planen einen Wiederholung in Norwegen. Foto: Ronald Rinklef
 


Carsten Eberts schreibt am 09.01.2006 im FRÄNKISCHEN TAG Bamberg:
 

 
Ein Schlagzeuger mit Full-Time-Job
"Dreikönigstreffen" im Live-Club - Über 350 Blues- und Rockfreunde
 
Robert Hauser [Anmerkung der Second Try Bluesband: Unser Drummer heißt Robert Hausner] dürfte froh gewesen sein, als die letzte Zugabe gespielt war. Er trommelte beim "Dreikönigstreffen" nämlich nicht nur bei der "United Beat Band", sondern gab auch bei der "Second Try Bluesband" den Rhythmus vor.
 
Ein über vier Stunden andauernder Full-Time-Job, der Musikfans im Live-Club einen ungemein stimmungsvollen Abend bescherte. Überhaupt stand das "Dreikönigstreffen" unter einem guten Stern, zu dem sich über 350 Liebhaber handgemachter Live-Musik einfanden.
Den Beginn machte bei dem Konzert die "United Beat Band". Mit Klassikern von Herman's Hermits oder Status Quo ließ das Sextett nichts anbrennen. Dass sich die Tanzfläche ausgerechnet bei Pink Floyds eher schwermütiger Hymne "Another Brick In The Wall" füllte, verwunderte den Laien zwar. Doch bestand kein Zweifel, dass die Gruppe wusste, was das Oldieherz begehrt.
Die "Second Try Bluesband" um Frontman Elmar Pfister legte nicht nur musikalisch noch eine Schippe drauf: Hier wehten die Haare, hier wurden Gitarrenduelle Rücken an Rücken ausgetragen. Das Ganze mal bei eher klassischem Blues ("Same Old Blues"), mal versetzt mit einer Prise Rock ("That's It, I Quit"). Bei den Stücken war die Handschrift der Band klar zu erkennen, denn man wollte eben nicht "wie von Platte klingen" (O-Ton Gitarrist Thomas Wenzel). Die "Second Try Bluesband" präsentierte sich als spielstarkes Quintett, musikalisch ohne Schwachstelle.
Wer nun nach einem Bandvergleich lechzt, muss sich aber damit zufrieden geben: Zwei verschiedene Bands, zwei Stilrichtungen, für ein gemeinsames Konzert eine nahezu perfekte Kombination. Sicherlich hatte der Großteil des Publikums bei den Oldie-Gassenhauern der "United Beat Band" die ein oder andere Textzeile mehr auf den Lippen parat, doch das machte die "Second Try Bluesband" mit einer agilen Bühnenshow und nicht zuletzt durch einen an diesem Abend vor Charisma strotzenden Elmar Pfister locker wett.
Zum Finale trafen sich beide Formationen zum gemeinsamen "Smoke On The Water". Wer dabei noch immer am Schlagzeug saß? Robert Hauser!
 
Bildunterschrift: Die "Second Try Bluesband", hier mit den Gitarristen Dietmar Foth (links) und Thomas Wenzel, überzeugte im Live-Club. Foto: Eberts
 


Walter Seitz schreibt am 17.08.2005 im Weißenburger Tagblatt:
 
Urwüchsiger Blues
Musiker um Elmar Pfister sorgen für stimmungsvollen Abend
 
[...] Ohne Ein­schränkung kann man dem Motto der "Second Try Bluesband" aus Bamberg zustimmen: "Blues tut gut!"
Die fünf Blues-Aktivisten halten nichts von heulenden, nervigen E-Gitarren, sie lehnen sich mit ihren normalen, allerdings vorbildlich verstärkt ausgesteuerten Instrumenten an den klassischen Blues­Sound an (Anmerkung: dies war ein "unplugged-Abend"). Und so entsteht echtes Blues-Feeling der US-Pioniere, bereichert durch Rock- und Soulelemente.
Kopf und Motor der Gruppe ist "Blues Brother" Elmar Pfister. Mit seiner wandlungsfähigen, flexiblen Stimme deckt er die ganzen Spielarten eines Blues-Barden ab: mal dunkel timbriert; mal ruhig, ja geradezu lyrisch, dann wieder garniert mit ekstatischen Ausbrüchen und erotisch-erdigem Sound - so führt er durch Klassiker und eigene Kompositionen: Echte Dauerbrenner wie die Ballade vom verlassenen Mann, die Klage über das "muddy" Wetter oder sozialkritische Themen wechseln ab mit "Preacher Man" und Liebesliedern. Dabei geht Pfister jedoch in seiner Bluesauffassung nicht so weit wie einst Willy Michel mit seiner Devise "Ois is Blues!", sondern der Bezug zu den Wurzeln muss immer noch erkennbar sein.
Pfister kann bei seinen Auftritten auf eine perfekte Mannschaft zurückgreifen; da ist Lead-Gitarrist Diddy Foth, der aus seinen beiden Gitarren eine unglaubliche Breite an Farben und Facetten herausholt. Dass er dabei noch ein Meister der Blues-Harp ist, rundet das Bild des vielseitigen Musikers angenehm ab.
Zudem bildet er ein ideales Gespann mit dem zweiten Gitarristen Thomas Wenzel, mit dem er sich so manchen anregenden Dialog auf dem Griffbrett lieferte. Wo nötig, verstärken beide auch Pfister noch mit ihrer Stimme.
Etwas im Hintergrund, doch deswegen nicht weniger effektiv, agieren Tom Jansky (Bass) und mit einer gewaltigen Schlagzeugbatterie, die er aber erfreulich dezent und angemessen einsetzt, Robert Hausner.
Fazit: Ein Bluesabend wie er sein soll - urwüchsig mit teils druckvollem, teils gefühlvollem Sound.
 


Im INTRANET DES BAYERISCHEN RUNDFUNK war am 04.02.2005 zu lesen:
 
Am 1. Februar war es soweit: das erste Open Studio fand im Studio Franken statt. Jeder Interessierte konnte bei einer Produktion einer CD der Musikgruppe Second Try Bluesband dabei sein. [...] Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, sowohl für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen als auch für das Team. [...] Und natürlich der fantastischen Band - die uns alle mit ihrer tollen Musik begeistert und diesen "Spaß" geduldig und professionell mitgemacht hat - herzlichen Dank.
 


Der "FRÄNKISCHE TAG" schreibt am 03.08.2004:
 
Bei schönsten Sonnenschein feierten unzählige kleine und große Fans das zehnjährige Bestehen des Kindertheaters Chapeau Claque auf der Altenburg. Nachmittags war die Burg fest in Kinderhand; zu vorgerückter Stunde gab es dann im Burggraben die große Geburtstagsgala mit vielen Künstlern. [...] Den Auftakt bildete die Bamberger Bluesband "Second Try", die dann später zur Pause und am Ende der Gala noch einmal mit lebendigen, gefühlvollen aber auch leidenschaftlichen Einlagen den Burgraben beschallten.
 


Der "NEUE TAG" schreibt am 15.01.2001:
 
[...] Bei "Second Try" war Lead-Sänger Elmar Pfister unglaublich agil und brachte den Saal zum Kochen. Teilweise unterstützte ihn dabei eine Mundharmonika, die vom Wanderlied so weit entfernt war wie Bach von den Beatles und die mit ihren einfach fantastischen Soli immer wieder gellende Rufe und Zwischenapplaus hervorrief. Auch sonst stimmte der Sound der Gruppe, vom hämmernden Bass über die Lead Guitar bis zum Schlagzeug passte sie bestens zu der Musik der 70er bis 90er Jahre.
© 2001-2012, Elmar Pfister